Patriarchen in kunstvollen Gewändern, Ikonenverehrung, Chorgesänge und duftender Weihrauch - all das verbinden wir mit "Orthodoxem Christentum". Während die einen unter Orthodoxie eine altertümliche Form des Christentums sehen, sind andere wiederum von ihrer kultischen Mystik und Spiritualität angetan. Beide Wahrnehmungen sind allerdings zu einseitig und tragen vielfach zu einem verfälschten Bild der Orthodoxie bei. Ein kurzer geschichtlicher Abriss ist für ein besseres Verstehen des Orthodoxen Christentums notwendig.
Im Jahr 395 n. Chr. erfolgte die Teilung des römischen Imperiums in einen west- und einen oströmischen Reichsteil. Konstantinopel wurde zur Hauptstadt des oströmischen Reichs, das bis zur Eroberung durch die Türken 1453 existieren sollte. Mit der Hauptstadtwürde bekam Konstantinopel auch die kirchlichen Ehrenrechte Roms übertragen. Konstantinopel wurde so zum zweitwichtigsten Zentrum der damaligen Kirche. Neben den Patriarchaten (Patriarchat: kirchliche Zentralstelle, vergleichbar mit dem Bischofssitz einer Diözese) Rom und Konstantinopel entstanden auch die Patriarchate Alexandrien, Antiochien und Jerusalem. Innerhalb der Gemeinschaft der selbstständigen Kirchen hatte der Bischof von Rom (der Papst) den Rang als "Erster unter Gleichen" inne, gefolgt vom Patriarchen von Konstantinopel.
Unterschiedliche theologische Meinungen und gegenseitige Bannsprüche zwischen West- und Ostkirche führten schließlich zur Kirchenspaltung im Jahr 1054. So kam in der Ostkirche dem Patriarchen von Konstantinopel der erste Rang zu, den er bis heute inne hat. Er ist heute vorsitzender Patriarch innerhalb der Gemeinschaft aller orthodoxen Kirchen.
Orthodoxe Kirche wird oft als "Kirche der Rechtgläubigkeit" übersetzt. Was ist damit gemeint? Orthodox kann zum einen "rechtes Lobpreisen", zum anderen "rechte Lehre" bedeuten.
So verstanden heißt Orthodoxe Kirche einerseits Kirche der rechten Lobpreisung Gottes, aber auch Kirche des rechten Glaubens, der rechten Lehre. Orthodoxe legen besonderen Wert darauf, eine Kirche der rechten Lobpreisung des Dreieinigen Gottes (Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist) zu sein. Die Lehre der Heiligen Dreifaltigkeit ist das zentrale Thema der orthodoxen Theologie, "das unerschütterliche Fundament allen religiösen Denkens, aller Frömmigkeit, allen geistlichen Lebens, aller mystischen Erfahrung." (Grigorios Larentzakis)
Ein weiterer charakteristischer Zug orthodoxer Theologie ist ihre Betonung des Nicht-Wissens: Gott wird als unfassbar, unbegreifbar und unerkennbar beschrieben. So sagt Kyrillos von Jerusalem (386): "In den göttlichen Dingen ist es ein großes Wissen, das Nicht-Wissen zu gestehen."
Orthodoxes Christentum zeichnet sich durch ihre reiche kultische Überlieferung, ihre aus dem Herzen kommende, profunde Spiritualität und ihre Theologie voll mystischer Tiefe aus. Während die katholische Kirche ihren Ursprung von der römischen Gemeinde und dem Apostel Petrus ableitet, meinen die Orthodoxen, direkt von der Urgemeinde in Jerusalem abzustammen.
Wie bereits angedeutet gibt es auch in der Orthodoxen Kirche Normen und Regeln, also Dogmen. Diese werden als Hilfen und Wegweiser für die Gläubigen verstanden. In erster Linie dienen diese Regeln jedoch zur rechten Lobpreisung Gottes: "Orthodoxie ist nicht abstrakte rechte Lehre, sondern rechte Lobpreisung Gottes, die sich im rechten Glauben, Kult und Leben der Kirche verwirklicht."
Wichtigste Quelle des christlichen Glaubens ist auch in der Orthodoxen Kirche die Heilige Schrift. Der biblische Glaube bildet das Fundament und den Ausgangspunkt für die Theologie. Großen Einfluss auf die Lehre haben darüber hinaus die Kirchenväter (die Zeit der Kirchenväter reicht von der Zeit der Apostel bis etwa 800 n. Chr. ) und die Entscheidungen der Ökumenischen Konzilien (Kirchenversammlungen, die für alle christlichen Kirchen von Bedeutung sind.)
Die Ostkirchen stützen sich auf das Glaubensbekenntnis der Gesamtkirche. Dieses wurde endgültig im Jahr 381 in Konstantinopel formuliert. Aufgrund des gemeinsamen Weges bis zur Kirchenspaltung im Jahre 1054 haben West- und Ostkirche also dasselbe Fundament, nämlich den Glauben an den drei-einen Gott: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Trotz vieler Gemeinsamkeiten gibt es bis heute auch Trennendes zwischen römischen und östlichen Kirchen: vor allem die Institution des Papsttums und das Dogma bezüglich der Unfehlbarkeit des Papstes von 1870. Unterschiede gibt es nicht nur zwischen den beiden großen Traditionen (Ost und West), sondern auch zwischen den einzelnen Ostkirchen selbst. Diese Unterschiede sind durch jeweils andere Schwerpunkte der Kirchen und durch unterschiedliche nationale und kulturelle Traditionen bedingt.
Die Liturgie gehört zum Kern orthodoxen Christentums und faszinierte bereits um das Jahr 1000 die Gesandten des Fürsten der Rus. Sie schreiben in ihrem Bericht über die Liturgiefeier in der Hagia-Sophia: "Wir wissen nicht, ob wir im Himmel waren oder auf der Erde. Denn einen solchen Anblick und eine solche Schönheit gibt es nicht auf Erden." Der orthodoxe Gottesdienst bzw. die Feier der Eucharistie gleicht einem "Mysterienspiel" (= geistliches Drama), in dem das Drama vom Kreuzestod und der Auferstehung dargestellt wird.
Die Messe hat den Charakter eines "Gesamtkunstwerkes", bestehend aus Gesängen und vor allem Symbolen und Symbolhandlungen, welche dem Gläubigen eine Ahnung göttlicher Wirklichkeit ermöglichen sollen. Mit dem Wissen um die Natur des Menschen - als einem Geschöpf aus Geist, Seele und Körper - vermittelt die Orthodoxie so den Glauben ganzheitlich und berührt Denken, Schauen und Fühlen. Diese ganzheitliche Sicht des Menschen in den orthodoxen Kirchen ist für nicht wenige Menschen der westlichen Kirchen faszinierend und anregend. Zugleich muss jedoch gefragt werden, wie weit sich Orthodoxie auf die gegenwärtigen Probleme der Menschen einlässt. Versucht sie, so wie westliche Theologie, auf Fragen aus dem Leben der Menschen einzugehen?
Die Messe hat den Charakter eines "Gesamtkunstwerkes", bestehend aus Gesängen und vor allem Symbolen und Symbolhandlungen, welche dem Gläubigen eine Ahnung göttlicher Wirklichkeit ermöglichen sollen. Mit dem Wissen um die Natur des Menschen - als einem Geschöpf aus Geist, Seele und Körper - vermittelt die Orthodoxie so den Glauben ganzheitlich und berührt Denken, Schauen und Fühlen. Diese ganzheitliche Sicht des Menschen in den orthodoxen Kirchen ist für nicht wenige Menschen der westlichen Kirchen faszinierend und anregend. Zugleich muss jedoch gefragt werden, wie weit sich Orthodoxie auf die gegenwärtigen Probleme der Menschen einlässt. Versucht sie, so wie westliche Theologie, auf Fragen aus dem Leben der Menschen einzugehen?
Gerade am Wirken der Geistigen Väter oder Mütter (Gerontes bzw. Ammas) wird der Brückenschlag von Spiritualität und Leben deutlich. Nicht nur Mönche in Klöstern, sondern auch Laien erfahren durch geistliche Begleitung wichtige Stützen und Hilfen in der Bewältigung der alltäglichen Probleme.
Sakramente
Eine wichtige geistliche Begleitung in der orthodoxen Kirche muss in den Sakramenten gesehen werden. Hat im Westen das Sakrament eher den Charakter eines Vertrages, so steht im Osten das Ereignishafte, das Feierliche, das von Gott gewirkte Heil stärker im Vordergrund. Das Sakrament deutet auf die für den Verstand nicht mehr fassbare Dimension des Glaubens hin. Das Feiern der Sakramente gehört nach orthodoxer Auffassung nicht nur in den religiösen Bereich, sondern hängt sehr eng mit dem alltäglichen Leben zusammen und bestimmt so den Lebensrhythmus der Gesellschaft. Die Feier und der Vollzug der Sakramente wird in Wort, Gesang und Handlungen realisiert.
Die Orthodoxe Kirche kennt wie die römisch-katholische Kirche 7 Sakramente: Taufe, Eucharistie, Firmung, Buße, Weihe (zum Diakon, Priester), Ehe und Krankensalbung. Unter den Sakramenten ist die oben bereits beschriebene Feier der Heiligen Liturgie (Heilige Eucharistie) hervorzuheben. Sie ist nicht nur ein "Sakrament" unter den "Sieben", sondern ist das Herzstück der Sakramente, um die das ganze sakramentale und liturgische Leben geordnet ist.
Sakramente
Eine wichtige geistliche Begleitung in der orthodoxen Kirche muss in den Sakramenten gesehen werden. Hat im Westen das Sakrament eher den Charakter eines Vertrages, so steht im Osten das Ereignishafte, das Feierliche, das von Gott gewirkte Heil stärker im Vordergrund. Das Sakrament deutet auf die für den Verstand nicht mehr fassbare Dimension des Glaubens hin. Das Feiern der Sakramente gehört nach orthodoxer Auffassung nicht nur in den religiösen Bereich, sondern hängt sehr eng mit dem alltäglichen Leben zusammen und bestimmt so den Lebensrhythmus der Gesellschaft. Die Feier und der Vollzug der Sakramente wird in Wort, Gesang und Handlungen realisiert.
Die Orthodoxe Kirche kennt wie die römisch-katholische Kirche 7 Sakramente: Taufe, Eucharistie, Firmung, Buße, Weihe (zum Diakon, Priester), Ehe und Krankensalbung. Unter den Sakramenten ist die oben bereits beschriebene Feier der Heiligen Liturgie (Heilige Eucharistie) hervorzuheben. Sie ist nicht nur ein "Sakrament" unter den "Sieben", sondern ist das Herzstück der Sakramente, um die das ganze sakramentale und liturgische Leben geordnet ist.
So wie die Liturgie mit besonderer Festlichkeit begangen wird, so verstehen die orthodoxen Christen auch die Feste des Kirchenjahres in besonderer Weise zu feiern. Mit Essen, Trinken, Singen, Tanzen wird der ganze Mensch in all seinen Dimensionen angesprochen und in die Feier hineingenommen. Wie in der westlichen Kirche gibt es Feste aus dem Leben Jesu, Mariens und der Heiligen.
Es gibt den Zyklus der unbeweglichen Feste, die jedes Jahr zum selben Datum gefeiert werden. Es sind dies Kirchenfeste und Festtage der meisten Heiligen. Zentrum ist hier das Weihnachtsfest, das Fest der Geburt Jesu. Da sich jedoch manche Orthodoxe Kirchen nach dem Julianischen Kalender richten, (wie z.B. die Russisch-Orthodoxe und die Serbisch-Orthodoxe Kirche) feiern sie z.B. Weihnachten um 13 Tage verschoben.(d.h. der 25. Dezember im Julianischen Kalender entspricht unserem 7. Januar im Gregorianischen Kalender) Beim Zyklus der beweglichen Feste steht das Osterfest im Zentrum.
Die Orthodoxie kennt kein autoritäres geistliches Oberhaupt wie die röm.-kath. Kirche. Sie ist vielmehr ein Verband einzelner Nationalkirchen, vertreten durch ihre Patriarchate. Die 14 voll selbstständigen Kirchen sind die Patriarchate von Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien, Jerusalem, Moskau, Belgrad, Bukarest und Sofia, sowie die Nationalkirchen Zypern, Griechenland, Georgien, Polen, Tschechien und Albanien. Weltweit zählen die orthodoxen Kirchen ca. 250 Millionen Mitglieder.
In Deutschland sind alle orthodoxe Kirchen vertreten und haben die meisten auch Pfarrgemeinden in den Bundesländern:
Serbische Orthodoxe Kirche (ca. 250.000 Mitglieder), Griechische Orthodoxe Kirche (ca. 400.000 Mitglieder), Rumänische Orthodoxe Kirche (ca. 7000 Mitglieder) uzw.
Heiligenverehrung darf hier keineswegs als konservative und verträumte Glorifizierung der alten Helden des Glaubens missverstanden werden, sondern will vielmehr deutlich machen, dass bedeutende Menschen des Glaubenslebens durch die Grenze des Todes nicht von uns völlig getrennt und vergessen sind, sondern im Gegenteil, für unser heutiges Leben als leuchtende Beispiele und Vorbilder für ein gelingendes Leben gelten können. In der Ostkirche sind vor allem folgende Typen von Heiligen nennenswert: die heiligen Krieger (Soldaten, die den Märtyrertod erlitten) und die "Säulenheiligen" (sie standen oft Jahrzehnte auf einer Säule – eine extreme Form der Frömmigkeit).
Die Marienverehrung ist ein wichtiger Bestandteil orthodoxen Christentums. Dabei ist zu bemerken, dass Maria in der Orthodoxie, vor allem in der Liturgie, in der Verehrung als Gottesmutter, große Bedeutung beigemessen wird. Zahlreiche Marienfeste im kirchlichen Festkreis unterstreichen dies. Darüber hinaus nimmt Maria im ökumenischen Dialog zwischen West- und Ostkirche einen wichtigen Platz als Bindeglied der gemeinsamen Tradition ein.
Nach heftigen Auseinandersetzungen, ob es nun erlaubt sei, ein Bild von Gott machen zu dürfen oder nicht, wurde gegen Ende des 8. nachchristlichen Jahrhunderts die Verehrung von Bildern neu diskutiert und schließlich erlaubt. Ikone heißt übersetzt Abbild und will in künstlerischer Form ein sichtbares Abbild des Unsichtbaren sein: ein Abbild höherer himmlischer Wirklichkeit, mit kunstvollen Darstellungen in Form von Metallreliefs, Email-, Elfenbein-, oder Marmorarbeiten. Da die Ikone als Abbild des Göttlichen gilt, ist ihr auch Verehrung zu erweisen, während Anbetung nur dem Urbild, Gott, gebührt. Für den Gläubigen ist die Ikone der Ort, an dem ihm der/die Heilige begegnet. An sie wendet er sich mit seinen Bitten, von ihr erwartet er die Hilfe des Heiligen, ihr erweist er die dem Heiligen zugedachte Ehre. Aufgrund der Heilkräfte, die man Ikonen zuspricht, werden auch Wallfahrten zu solchen Stätten unternommen.
Zum orthodoxen Brauchtum gehört neben der Ikonenverehrung das Anzünden von Kerzen in der Kirche, das Gebet, die Beteiligung am gemeinsamen Gesang, sowie das Niederknien oder Bekreuzigen. Im Gegensatz zu westlichen Kirchen herrscht in den Kirchen des Ostens den ganzen Tag über ein reges Kommen und Gehen. Weiters erhoffen sich orthodoxe Christen vom Wasser heiliger Quellen leibliche und seelische Gesundheit, vergleichbar mit dem "Heiligen Wasser" von Lourdes.
Orthodoxie - das unbekannte Christentum
Innerhalb des Christentums ist die Orthodoxie die älteste Kirche, welche unverfälscht das Erbe der ursprünglichen ungeteilten Kirche des ersten Jahrtausends in Glauben und Praxis, Form und Geist bewahrt und lebt. Sie zeichnet sich durch ihre reiche kultische Überlieferung, ihre aus dem Herzen kommende, profunde Spiritualität und ihre Theologie voll mystischer Tiefe aus.
Innerhalb des Christentums ist die Orthodoxie die älteste Kirche, welche unverfälscht das Erbe der ursprünglichen ungeteilten Kirche des ersten Jahrtausends in Glauben und Praxis, Form und Geist bewahrt und lebt. Sie zeichnet sich durch ihre reiche kultische Überlieferung, ihre aus dem Herzen kommende, profunde Spiritualität und ihre Theologie voll mystischer Tiefe aus.
Die Orthodoxe Kirche ist den Christen des Westens oftmals fremd und weitgehend unbekannt; ihre Erwähnung ruft bei Menschen unseres Kulturkreises vielfach unterschiedliche Meinungen und Assoziationen hervor. Das ein Extrem der Urteile sieht in ihr eine altertümliche Form des Christentums, in dem die Zeit stehensgeblieben ist und das in formalen Ritualen erstarrt ist. Das andere Extrem ist fasziniert von dieser exotischen Variante des Christentums mit ihren prachtvollen und imposanten liturgischen Zeremonien, Ikonenverehrung, Chorgesängen und Weihrauchduft. Diese Nostalgie nach einer in der eigenen - westlichen - Kirche oft abgeflachten kultischen Mystik und Spiritualität trägt vielfach zu einem fiktiven Bild der Orthodoxie bei, das jenseits der Realität liegt.
Es ist jedoch historisch nicht korrekt, das Orthodoxe Christentum ausschließlich mit den Völkern und der Kultur Osteuropas bzw. des vorderen Orient zu verbinden; in der Frühzeit des Abendlandes gab es im fränkischen Reich (Gallien und Teile Südwestdeutschlands) Christliche Kirchen, die in ihrem Ritus - der altgallikanischen Liturgie - und der Ausprägung des Glaubens der byzantinischen Tradition sehr nahe standen. In diesem Jahrhundert wurde in Frankreich der Versuch unternommen, diesen Zweig der Orthodoxie wiedererzuerwecken ausgehend von einer Initiative junger Kleriker.
"Der Begriff Orthodoxie wird im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch entsprechend der Etymologie des Adjektivs orthos (gerade, aufrecht, richtig, recht) und des Verbs dokeo (meinen, glauben, sich bekennen) als Bezeichnung für ein System verwendet, das an der strengen Doktrin festhält. So spricht man von orthodoxem Marxismus, Kommunismus ("Betonköpfen") oder Judentum als Grundhaltungen, deren Sorge der "reinen Lehre" einer Religion oder Ideologie gilt. Darunter wird schließlich oft das engstirnige, unnachgiebige Festhalten an Dogmen und Lehrmeinungen verstanden, das dem Neuen verschlossen bleibt. Auf die orthodoxe Kirche bezogen meint man, daß es sich um eine Kirche handelt, die sich als "recht-, strenggläubig" versteht (Duden).
Dieses Verständnis, das die genannten negativen Implikationen assoziiert, widerspricht allerdings grundsätzlich der orthodoxen Wirklichkeit als lebendigem Organismus, der seinen Ausdruck im liturgischen Leben der Kirche findet. Daher erscheint dem Wesen der orthodoxen Kirche am ehesten eine andere - komplementär verstandene - Etymologie zu entsprechen, die vom Verb doxazo (preisen) ausgeht. Der rechte Glaube ist demnach nicht abstrakte Doktrin, sondern rechte Lobpreisung Gottes. Im Leben der Kirche, das eine Doxologie, ein Dank für das erfahrene Heil ist, wird die geoffenbarte Wahrheit in der Geschichte ununterbrochen manifestiert. Die Identität der Orthodoxie besteht weder in einem Lehrsystem gesicherter Wahrheiten noch in einem Organisationssystem, sondern in ihrer Liturgie, in der die Schöpfung die Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer erfährt und in einer Theologie der Hymnen „das große Mysterium der Frömmigkeit“ doxologisch artikuliert, ohne die Absicht, eine verbindlich lehrmäßige Formulierung zu geben."
Die orthodoxe Kirche ist die Familie von Kirchen, deren gemeinsamer Glaube auf den 7 ökumenischen Konzilien des ersten Jahrtausends basiert (bis zum II. Konzil von Nizäa 787). Sie bezeichnen sich selbst als die rechtgläubigen [gr. orthos - richtig, dokeo - glauben], allumfassende Kirche des Ostens.
Geschichte
Der konfessionelle Gegensatz zwischen "katholisch" und "orthodox" ist ein neuzeitliches Phänomen. Dagegen existieren seit der frühen Christenheit verschiedene Ostkirchen mit je eigener Tradition. Mit der Zeit bildeten sich Kirchenzentren, insbesondere die Patriarchate Rom, Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien und Jerusalem, die je ein eigenes kirchliches Leben hatten, aber untereinander im Wesentlichen Gemeinschaft hielten. Durch Machtkämpfe zwischen Rom und Konstantinopel kam es immer wieder zu Streitigkeiten, die jedoch beigelegt werden konnten. Auch im Jahre 1054 war es wieder einmal soweit (gegenseitige Exkommunikation und Bannsprüche, die erst 1965 wieder aufgehoben wurden). Dieser Bruch war zwar nicht endgültig, führte aber durch die Eroberung Konstantinopels-1204 im 4. Kreuzzug dazu, daß die volle Gemeinschaft zwischen Rom und Konstantinopel nicht wieder-hergestellt werden konnte.
Kirchliche Amtsträger:
Priester, Diakon, Subdiakon, Vorleser, Kantoren, Bischöfe [sie verstehen sich als die Nachfolger der Apostel, sie sind alle gleichberechtigt], Erzbischöfe, Metropoliten [Vorsteher des Bischofskollegiums eines Gebietes, meist Bischof der politischen Landeshauptstadt], Patriarchen [Vorsteher des Bischofs-kollegiums bestimmter Metropolitansitze mit besonderer Bedeutung, bischöflicher Vorsitz über ein größeres Gebiet; Patriarchen haben gewisse Befugnisse (auch über Bischöfe), unterstehen aber der Bischofssynode]. Eine Sonderstellung hat der Patriarch von Konstantinopel (auch "ökumenischer Patriarch"). Er ist "Erster unter Gleichgestellten" und das geistige Oberhaupt der Gesamtorthodoxie. Er hat Rechte des Vorsitzes und der Koordination und ist verantwortlich für den Konsens mit den anderen orthodoxen Kirchen (durch panorthodoxe Synoden). Derzeitiger ökumenischer Patriarch ist Bartolomaios I. (seit 1991).
Kirchliche Amtsträger:
Priester, Diakon, Subdiakon, Vorleser, Kantoren, Bischöfe [sie verstehen sich als die Nachfolger der Apostel, sie sind alle gleichberechtigt], Erzbischöfe, Metropoliten [Vorsteher des Bischofskollegiums eines Gebietes, meist Bischof der politischen Landeshauptstadt], Patriarchen [Vorsteher des Bischofs-kollegiums bestimmter Metropolitansitze mit besonderer Bedeutung, bischöflicher Vorsitz über ein größeres Gebiet; Patriarchen haben gewisse Befugnisse (auch über Bischöfe), unterstehen aber der Bischofssynode]. Eine Sonderstellung hat der Patriarch von Konstantinopel (auch "ökumenischer Patriarch"). Er ist "Erster unter Gleichgestellten" und das geistige Oberhaupt der Gesamtorthodoxie. Er hat Rechte des Vorsitzes und der Koordination und ist verantwortlich für den Konsens mit den anderen orthodoxen Kirchen (durch panorthodoxe Synoden). Derzeitiger ökumenischer Patriarch ist Bartolomaios I. (seit 1991).
Struktur
Die Orthodoxie ist nicht zentralistisch organisiert, sondern ein Verband einzelner Nationalkirchen (Staatsgrenzen und Grenzen der orthodoxen Kirchen decken sich weitgehend). Sie besteht aus einem Teil autokephaler Kirchen (ein eigenes Oberhaupt habend) und einem Teil autonomer Kirchen (eine eigene Verfassung habend, sind jedoch einem anderen Patriarchat - meist Konstantinopel-unterstellt).
Den Kern der 16 derzeit existierenden orthodoxen Kirchen bilden die 4 altkirchlichen Patriarchate Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien und Jerusalem. Obwohl 16 verschiedene orthodoxe Kirchen existieren, gibt es dem Wesen nach in Glaube und Lehre nur eine orthodoxe Kirche. Autokephalie bzw. Autonomie bedeuten Einheit in der Vielfalt. Der weltweite Verband der derzeit etwa 170 Millionen Gläubigen ist die panorthodoxe Konferenz (unter dem Vorsitz von Konstantinopel). Die Auslandskirchen (z.B. in Amerika oder Australien) unterstehen entweder der Kirche ihres Heimatlandes oder dem ökumenischen Partriarchat.
Glaubensquellen
Heilige Schrift, Tradition, Dogmen der ersten 7 Konzilien der ungeteilten Kirche (nach orthodoxem Verständnis kann nur ein ökumenisches Konzil neue Dogmen schaffen), und das liturgische Leben.
Sakramente
Es gibt 7 so genannte Mysterien mit rituell unterschiedlicher Entwicklung zwischen den einzelnen Kirchen. Sie sind Träger göttlicher Kraft, wobei die Betonung auf der hinter ihnen stehenden Gnade liegt.
1) TAUFE : durch dreimaliges Untertauchen (Zeichen für Tod und Auferstehung) wird die Eingliederung in die Kirche vollzogen.
2) FIRMUNG : Sie erfolgt unmittelbar nach der Taufe durch eine Salbung mit Myron [dem Gläubigen soll die Kraft vermittelt werden, ein christliches Leben zu führen]. Gleichzeitig wird es dem Gläubigen ermöglicht, am Sakrament der Eucharistie teilzunehmen.
3) EUCHARISTIE : Die Kommunion wird in beiderlei Gestalt empfangen (das Brot wird mit dem Löffel in den Wein getaucht). Bevor die Kommunion empfangen werden darf, müssen Jugendliche und Erwachsene beichten und fasten. Die Gabenbereitung erfolgt vor dem Wortgottesdienst an einem eigenen Tisch. Am Beginn der Eucharistie wird der große Einzug des Priesters mit Brot und Wein zelebriert.
4) BUßE : Das Sakrament der Buße wird als Ohrenbeichte abgelegt, danach folgt die Vergebung der Sünden und die Lossprechung durch den Priester.
5) KRANKENSALBUNG : Sie ist sowohl Stärkung in Todesnot als auch Hilfe im Kampf gegen die Sünde. Sie hat einen heiligenden Charakter und beinhaltet die Vergebung aller Sünden.
6) EHE : Das Sakrament der Ehe besteht aus zwei Teilen. Zuerst erfolgt das Verlöbnis durch das Sprechen der Verlöbnisformel, danach werden die Ringe angesteckt und ein dreifacher Segen ausgesprochen. Zuletzt erfolgt die Krönung, die einen Hinweis auf das Martyrium Christi gibt. Die Ehe ist grundsätzlich unauflöslich, doch gestattet und segnet die orthodoxe Kirche eine zweite, in Ausnahmefällen sogar eine dritte Eheschließung (z.B. bei Ehebruch des Partners). Die Trauung ist meist mit einer Eucharistiefeier verbunden.
7) PRIESTERWEIHE : Sie wird durch ein Gebet und Handauflegung vollzogen. In einzelnen Fällen erfolgt auch eine Salbung mit Myron. Der Priester erhält somit die Vollmacht zu predigen und Sakramente zu spenden. Es gibt zwei Arten von Priestern: Zölibatär lebende oder verheiratete (die Entscheidung muss vor der Diakonatsweihe getroffen werden).
Gottesdienst:
Die heilige Liturgie orthodoxer Gottesdienste wird in der Regel in der auf Johannes Chrisosthomos zurückgehender Form gefeiert. Die Gegenwart Gottes wird nicht nur durch Predigt und Abendmahl, sondern auch durch Bilder und den gesamten Gottesdienst vermittelt. Die Gottesdienste werden in der jeweiligen Volkssprache gehalten, wohingegen die orthodoxen Slawen bis heute altkirchenslawisch als Liturgiesprache benützten. Der Gemeinderaum ist vom Altarraum durch eine Bilderwand mit drei Türen (Ikonostase) getrennt. Alle Sinne werden angesprochen: sehen (durch den Ein- und Auszug des Priesters und durch Ikonen), hören (durch den Kirchengesang, der von ethischen und lokalen Traditionen geprägt ist), fühlen (durch das ständige Stehen während des Gottesdienstes), riechen (Kerzen und Weihrauch) und schmecken (Kommunion).
1) TAUFE : durch dreimaliges Untertauchen (Zeichen für Tod und Auferstehung) wird die Eingliederung in die Kirche vollzogen.
2) FIRMUNG : Sie erfolgt unmittelbar nach der Taufe durch eine Salbung mit Myron [dem Gläubigen soll die Kraft vermittelt werden, ein christliches Leben zu führen]. Gleichzeitig wird es dem Gläubigen ermöglicht, am Sakrament der Eucharistie teilzunehmen.
3) EUCHARISTIE : Die Kommunion wird in beiderlei Gestalt empfangen (das Brot wird mit dem Löffel in den Wein getaucht). Bevor die Kommunion empfangen werden darf, müssen Jugendliche und Erwachsene beichten und fasten. Die Gabenbereitung erfolgt vor dem Wortgottesdienst an einem eigenen Tisch. Am Beginn der Eucharistie wird der große Einzug des Priesters mit Brot und Wein zelebriert.
4) BUßE : Das Sakrament der Buße wird als Ohrenbeichte abgelegt, danach folgt die Vergebung der Sünden und die Lossprechung durch den Priester.
5) KRANKENSALBUNG : Sie ist sowohl Stärkung in Todesnot als auch Hilfe im Kampf gegen die Sünde. Sie hat einen heiligenden Charakter und beinhaltet die Vergebung aller Sünden.
6) EHE : Das Sakrament der Ehe besteht aus zwei Teilen. Zuerst erfolgt das Verlöbnis durch das Sprechen der Verlöbnisformel, danach werden die Ringe angesteckt und ein dreifacher Segen ausgesprochen. Zuletzt erfolgt die Krönung, die einen Hinweis auf das Martyrium Christi gibt. Die Ehe ist grundsätzlich unauflöslich, doch gestattet und segnet die orthodoxe Kirche eine zweite, in Ausnahmefällen sogar eine dritte Eheschließung (z.B. bei Ehebruch des Partners). Die Trauung ist meist mit einer Eucharistiefeier verbunden.
7) PRIESTERWEIHE : Sie wird durch ein Gebet und Handauflegung vollzogen. In einzelnen Fällen erfolgt auch eine Salbung mit Myron. Der Priester erhält somit die Vollmacht zu predigen und Sakramente zu spenden. Es gibt zwei Arten von Priestern: Zölibatär lebende oder verheiratete (die Entscheidung muss vor der Diakonatsweihe getroffen werden).
Gottesdienst:
Die heilige Liturgie orthodoxer Gottesdienste wird in der Regel in der auf Johannes Chrisosthomos zurückgehender Form gefeiert. Die Gegenwart Gottes wird nicht nur durch Predigt und Abendmahl, sondern auch durch Bilder und den gesamten Gottesdienst vermittelt. Die Gottesdienste werden in der jeweiligen Volkssprache gehalten, wohingegen die orthodoxen Slawen bis heute altkirchenslawisch als Liturgiesprache benützten. Der Gemeinderaum ist vom Altarraum durch eine Bilderwand mit drei Türen (Ikonostase) getrennt. Alle Sinne werden angesprochen: sehen (durch den Ein- und Auszug des Priesters und durch Ikonen), hören (durch den Kirchengesang, der von ethischen und lokalen Traditionen geprägt ist), fühlen (durch das ständige Stehen während des Gottesdienstes), riechen (Kerzen und Weihrauch) und schmecken (Kommunion).
Ikonenverehrung
Ursprünglich gab es heftige Diskussionen über das Verbot oder die Zulassung von Bildern und deren Verehrung. Das II. Konzil von Nicäa brachte eine Entscheidung zugunsten der Bilderverehrung, da niemals das Bild, sondern die dargestellte Person bzw. das dargestellte Heilsgeschehen verehrt wird. Die Bilder werden auch nicht angebetet, da die Anbetung allein dem dreieinigen Gott vorbehalten ist. Ikonen gelten nicht als Kunstwerke, sondern als Repräsentant des Dargestellten. Der Ikonograph, der tief im kirchlichen Leben verwurzelt sein muss, bereitet sich durch beten und fasten auf seine Arbeit vor.
Pinsel, Holz und Farbe werden geweiht, das fertige Bild gesegnet.
Pinsel, Holz und Farbe werden geweiht, das fertige Bild gesegnet.
Heilige
In der orthodoxen Kirche existiert eine sehr ausgeprägte Verehrung der Heiligen, speziell der Mutter Gottes, die in zahlreichen Hymnen als neue Eva und Thron Gottes gepriesen wird. Die Heiligen werden als Freunde und Helfer der Gläubigen verstanden.
Die Geschichte der Serben und ihrer Christianisierung geht bis in die Zeit vom 7. bis 9. Jahrhundert zurück. In dieser Zeitspanne wurden zweimal Missionare nach Serbien und deren Grenzen hinaus gesandt. Das erste Mal von Rom aus, zur Zeit des Kaisers Herakleios (610 - 641) und von Konstantinopel, zur Zeit des Kaisers Basilios I. (867 - 886), hauptsächlich durch die heiligen Missionare aus Thessaloniki Cyrilles und Methodios.
Von da an begann die Christianisierung im ehemaligem Jugoslawien und auf dem Balkan.
Dazu beigetragen hat an erster Stelle die Dynastie Nemanjic im späten 12. Jahrhundert, der heilige Simeon und sein Sohn, der heilige Sava, der 1219 den Segen von dem Patriarchat in Konstantinopel bekommen hat und die Kirche zum autonomen Erzbistum erklärte.
In diesem „Goldenen Zeitalter„ der serbischen Kirchenkultur im 13. und 14. Jahrhundert, entstanden viele Klöster und Kirchen, vor allem kostbare Reliquien, die bis heute an diese Zeit zurückblicken lassen. Im Jahr 1346 wurde die serbisch-orthodoxe Kirche zur Zeit des Kaisers Dušan sogar zum autokephalen Patriarchat erhoben, das oft unterbrochen wurde.
Doch die Entwicklung der Serbisch-orthodoxen Kirche im Mittelalter mit dem historischen Schicksal des serbischen Volkes und seines Staates eng verbunden.
Unterbindungen gab es während dieser Türkenherrschaft mehrere Male, wie 1459, als sie für ein Jahrhundert ihre Souveränität verlor und keine Patriarchen aus ihren Reihen wählen durfte.
Die nationale Wiedergeburt begann schon im Frühjahr 1804, als einige Aufständige den ersten Widerstand auf dem Balkan zündeten und so den Weg zur Befreiung der Orthodoxen auf dem Balkan geschaffen haben.
Die Rückbesinnung auf die Wurzeln der eigenen christlichen Kultur bereitete die Metropolie von Karlovci in Sremski Karlovci vor, die sich auf dem Territorium des Habsburgischen Reiches befand.
1879 folgte die Errichtung der serbischen Metropolie und nach dem ersten Weltkrieg wurde die serbische orthodoxe Kirche zum autokephalen Patriarchat von Serbien erklärt und erhoben (1920).
Von da an begann die Christianisierung im ehemaligem Jugoslawien und auf dem Balkan.
Dazu beigetragen hat an erster Stelle die Dynastie Nemanjic im späten 12. Jahrhundert, der heilige Simeon und sein Sohn, der heilige Sava, der 1219 den Segen von dem Patriarchat in Konstantinopel bekommen hat und die Kirche zum autonomen Erzbistum erklärte.
In diesem „Goldenen Zeitalter„ der serbischen Kirchenkultur im 13. und 14. Jahrhundert, entstanden viele Klöster und Kirchen, vor allem kostbare Reliquien, die bis heute an diese Zeit zurückblicken lassen. Im Jahr 1346 wurde die serbisch-orthodoxe Kirche zur Zeit des Kaisers Dušan sogar zum autokephalen Patriarchat erhoben, das oft unterbrochen wurde.
Doch die Entwicklung der Serbisch-orthodoxen Kirche im Mittelalter mit dem historischen Schicksal des serbischen Volkes und seines Staates eng verbunden.
Unterbindungen gab es während dieser Türkenherrschaft mehrere Male, wie 1459, als sie für ein Jahrhundert ihre Souveränität verlor und keine Patriarchen aus ihren Reihen wählen durfte.
Die nationale Wiedergeburt begann schon im Frühjahr 1804, als einige Aufständige den ersten Widerstand auf dem Balkan zündeten und so den Weg zur Befreiung der Orthodoxen auf dem Balkan geschaffen haben.
Die Rückbesinnung auf die Wurzeln der eigenen christlichen Kultur bereitete die Metropolie von Karlovci in Sremski Karlovci vor, die sich auf dem Territorium des Habsburgischen Reiches befand.
1879 folgte die Errichtung der serbischen Metropolie und nach dem ersten Weltkrieg wurde die serbische orthodoxe Kirche zum autokephalen Patriarchat von Serbien erklärt und erhoben (1920).
Bis heute hat sie den Titel beibehalten.

